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VVV SIEGT AUCH IN DEN BOSCH UND BAUT DIE TABELLENFÜHRUNG AUS - FREITAG NACH DORDRECHT

„Es war heute ein Geduldsspiel, aber das zeichnet uns dieses Jahr eben auch aus. Wir werden nicht nervös und wissen, dass wir in der Offensive eine besondere Qualität haben, die jederzeit für ein Tor gut ist. Es war der nächste Schritt auf dem Weg zum Aufstieg." so ein souveräner VVV-Trainer Maurice Steijn nach dem 2:0 Auswärtserfolg beim FC Den Bosch. Mit dem wiedergenesenen Kapitän Danny Post und dem nach Gelbsperre wieder spielberechtigten Roel Janssen in der Startelf begannen die Grenzstädter druckvoll, doch Torjäger Ralf Seuntjens vergab in den ersten zehn Spielminuten gleich zwei Großchancen auf die Führung. Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs bekam der Tabellenführer die ein oder andere Tormöglichkeit, doch Joey Sleegers und Nils Röseler konnten den Ball ebenfalls nicht im Tor unterbringen. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zunehmend, lediglich Roel Janssen verbuchte eine Chance für VVV. Die Erlösung in der 70. Spielminute als Vito van Crooij, der den Ball mit einem gefühlvollen Schlenzer ins lange Toreck zum 1:0 versenkte. Nur wenige Minuten darauf bewahrte sein Bruder, VVV-Keeper Delano van Crooij sein Team vor dem Ausgleich, indem er einen einen Versuch von Beltrame gekonnt entschärfte. Unmittelbar danach die Entscheidung. Schiedsrichter Kooij entschied nach einem harmlosen Rempler an Danny Post auf Strafstoß für Venlo und Clint Leemans ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte aus elf Metern souverän zum 2:0 (82.). Einziger Wehrmutstropfen der Partie war die erneute gelbe Karte gegen VVV-Kapitän Danny Post, der damit erneut ein Spiel von der Tribüne aus verfolgen muss. In den Niederlanden sind Spieler, wie in Deutschland auch nach der fünften und zehnten gelben Karte für jeweils ein Spiel gesperrt, allerdings ab diesem Zeitpunkt nach jeder weiteren gelben Karte erneut für ein Duell außen vor. Es war die mittlerweile elfte gelbe Karte der Saison für Venlos Spielführer, der damit das Duell bei seinem Ex-Club Dordrecht verpasst. Durch das Remis von Jong Ajax Amsterdam, Venlos erstem Verfolger für den Meistertitel und dem FC Volendam, VVV’s erstem Konkurrenten um den Aufstieg, konnten die Grenzstädter ihren Vorsprung auf Amsterdam auf elf, sowie auf Volendam auf sogar schon 15 Zähler bei noch acht ausstehenden Partien ausbauen. 

 

FC Den Bosch – VVV-Venlo 0-2 (0-0)

Tore: 70. Van Crooij (0-1) 82. Leemans (0-2)

Zuschauer: 2.100

FC Den Bosch
Heemskerk; Biemans, Deijl, Santermans, Koomen (76. Van der Sande), Maatsen (46. Van der Winden); Vossebelt, Carlone, Fernandes; Beltrame, Bilate


VVV-Venlo
D.van Crooij; Janssen (80. Misidjan), Promes, Röseler, Rutten (69. Dekker); Leemans, Post, Van Crooij; Hunte, Seuntjens, Sleegers

 

Nach 30 von 38 Spieltagen belegt VVV-Venlo den ersten Platz, der am Ende der Saison den direkten Aufstieg in die Ehrendivision bedeuten würde. Bei noch acht ausstehenden Spielen beträgt Venlos Vorsprung auf den Nicht-Aufstiegsplatz 15 Punkte.

 

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Am anstehenden Freitag (17.03.2017, 20.00 Uhr) tritt VVV-Venlo zum nächsten Spiel in der Jupiler League an. Diesmal gastieren die Grenzstädter beim noch in Abstiegsgefahr befindlichen FC Dordrecht, aktuell mit 6 Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Achilles ’29 Groesbeek, Tabellenvorletzter und damit auf dem letzten Nichtabstiegsplatz rangierend. Dordrecht stieg vor knapp zwei Jahren aus der Ehrendivision ab und erlebt eine dramatische Saison. Das Ex-Team von VVV-Kapitän Danny Post konnte keines seiner letzten neun Spiele gewinnen und muss aufpassen vom eigentlich schon abgeschlagenen Schlusslicht aus Groesbeek nicht noch eingeholt zu werden. VVV-Trainer Maurice Steijn muss dabei noch immer auf Spielmacher Johnatan Opoku, Außenstürmer Leandro Resida und den erneut gelbgesperrten Danny Post verzichten, ansonsten ist der gesamte Kader einsatzbereit und heiß auf das Duell in Dordrecht: „Meine Mannschaft weiß, dass wir die Saison in den kommenden Wochen entscheiden können. Wir wollen unbedingt in Dordrecht gewinnen, so können wir dann völlig entspannt in die Länderspielpause gehen."

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