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VENLO HÄLT KONKURRENZ TROTZ 0:0 AUF ABSTAND - FREITAG HEIMDERBY GEGEN SITTARD

Ohne den mit einer Magen-Darm-Grippe zu Hause gebliebenen VVV-Trainer Maurice Steijn und den angeschlagenen Top-Scorer Johnatan Opoku sind die Grenzstädter am Montagabend bei Jong FC Utrecht nicht über ein 0:0 Unentschieden hinaus gekommen. Da der engste Verfolger des VVV, der FC Volendam ebenfalls Unentschieden spielte, bleibt der Vorsprung der Schwarz-Gelben zehn Spieltage vor Saisonende bei 14 Punkten. Dass Venlo ohne Torerfolg blieb ist angesichts des Spielverlaufs durchaus als kurios zu bezeichnen, denn an Chancen mangelte s wahrhaftig nicht. Bereits nach drei Minuten wurde ein Kopfball von Ralf Seuntjens von einem Verteidiger des FC Utrecht von der Torlinie gekratzt. Nur eine Viertelstunde später hatte ganz Venlo den Torschrei schon auf den Lippen, allerdings entschied der Unparteiische, dass ein Kopfballversuch von Nils Röseler die Torlinie wohl nicht im vollem Umfang passiert haben soll. Jong Utrecht konzentrierte sich vollständig aufs Verteidigern und agierte zuweilen mit einer Sechser-Abwehr-Kette vor dem eigenen Tor, so dass es ohne Tore in die Pause ging. Auch nach dem Seitenwechsel probierte Venlo die Führung zu erzwingen, doch Versuche von Vito van Crooij und Clint Leemans verfehlten ihr Ziel knapp. Eine Viertelstunde vor dem Ende war es U21-Nationalspieler Vito van Crooij der alleine auf Utrecht-Keeper Nijhuis zulief und von diesem rüde zu Fall gebracht wurde, doch anstelle von einem Platzverweis und einem Elfmeter ließ der Schiedsrichter weiter spielen. Für van Crooij endete die Partie in dieser Aktion, mit einer Trage wurde er vom Feld gebracht. Untersuchungen in den nächsten Tagen werden Ausschluss über die Schwere der Verletzung bringen. Sein Ersatz, Arsenal-Leihgabe Gedion Zelalem hatte kurz nach seiner Einwechslung den erlösenden Treffer auf dem Fuß, doch Heimkeeper Nijhuis verhinderte die Führung mit einer Glanzparade. In der Nachspielzeit dann die vermeintliche Erlösung, aber ein Kopfballtor von Ralf Seuntjens wurde ohne wirklich ersichtlichen Grund vom Schiedsrichter-Gespann nicht anerkannt, so dass es letztlich beim torlosen Unentschieden blieb.

 

Jong FC Utrecht – VVV-Venlo 0-0 (0-0)

Tore: -

Zuschauer: 800

Jong FC Utrecht: 
Nijhuis; Hardeveld, Klaiber, Rosheuvel, Ulusoy, De Lange; Velanas, Mulder, Peijnenburg (73. Abena); Van der Moot (78. Boukhari), Venema

VVV-Venlo:
D.van Crooij; Janssen, Promes, Röseler, Dekker (60. 
Rutten); Leemans, Post, Van Crooij (76. Zelalem); Hunte (71. Resida), Seuntjens, Sleegers

Nach 28 von 38 Spieltagen belegt VVV-Venlo den ersten Platz, der am Ende der Saison den direkten Aufstieg in die Ehrendivision bedeuten würde. Der Vorsprung auf den ersten Konkurrenten beträgt 14 Punkte.

 

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Bereits am Freitag (10.03.2017, 20.00 Uhr) steht der 29. von 38. Spieltagen in der Jupiler League auf dem Programm. VVV-Venlo empfängt Lokalrivalen Fortuna Sittard zum letzten Limburger-Derby der Saison. Venlos Team brennt dabei auf eine Revanche für die Niederlage im Hinspiel. Seit diesem Duell ist allerdings einiges in Sittard passiert. Der Club wurde von einem türkischen Investor übernommen, Ex-VVV-Co-Trainer Ben van Dael als Chefcoach entlassen und durch den ehemaligen Weltklasse-Fußballer Sunday Oliseh ersetzt. Oliseh, zuvor Trainer der nigerianischen Nationalmannschaft und als Spieler für Ajax Amsterdam, Borussia Dortmund und Juventus Turin am Ball, konnte dem Team neues Leben einhauchen. In der Rückrunde stehen unter seiner Leitung bisher vier Siege, ebenso viele Unentschieden und lediglich eine Niederlage zu Buche. Trotz dieser guten Serie belegt das Team um den Ex-Venloer Ferry de Regt aktuell lediglich Rang 15 und hat die Play-off-Ränge um den Aufstieg nur noch theoretisch im Visier.

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