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VVV GIBT SIEG IN DER NACHSPIELZEIT AUS DER HAND - 3:3 UNENTSCHIEDEN GEGEN WILLEM II

Wie brutal der Fußball sein kann hat VVV-Venlo am letzten Wochenende Meister Feyenoord Rotterdam spüren lassen, indem die Grenzstädter in der Schlussphase einen äußerst schmeichelhaften Punkt aus der Hafenstadt entführen konnten. Am gestrigen Samstagabend musste Venlo am eigenen Leib spüren wie bitter eine solche Situation ist. Gäste Stürmer Ogbeche glich in der zweiten Minute der Nachspielzeit absolut gegen die Spielverhältnisse für Tilburg zum Endstand von 3:3 aus. „Wir haben heute über weite Strecken eines der besten Spiele der Saison gezeigt. Am Ende haben wir die Brutalität dieses Sportes erfahren müssen und unverdient den Ausgleich kassiert." so ein enttäuschter VVV-Trainer Maurice Steijn nach der Partie. Venlo legte los wie die Feuerwehr und kam bereits in den ersten Minuten der Partie zu gleich drei Großchancen. Während Hunte und Seuntjens noch verpassten, machte Vito van Crooij es anschließend besser und brachte Venlo mit einem Schlenzer aus gut 16 Metern früh in Führung (7.). Das Tempo sackte in der Folge ein wenig ab, doch blieb Venlo das Spielgeschehen dirigieren. Bei der einzigen Torchance der Gäste durch Sol war VVV-Keeper Unnerstall jedoch auf dem Posten. Auf der anderen Seite vergab van Crooij freistehend vor Branderhorst im Tor der Gäste das 2:0. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Venlo das Tempo direkt wieder und das zahlte sich aus. Während das ganze Stadion nach einem Bodycheck eines Tilburg-Verteidigers gegen van Crooij einen Elfmeter forderte, beurteilte Schiedsrichter Mulder die Situation jedoch anders. Nichtsdestotrotz folgte das 2:0 für die Grenzstädter. Nach einem Eckball staubte Damian van Bruggen aus kurzer Distanz in Mittelstürmermanier ab (49.). Aus dem Nichts kam Tilburg jedoch wieder zurück ins Spiel. Bei einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Venloer hielt Ogbeche einfach mal drauf und sein Schuss folg an Freund und Feind vorbei ins Tor (61.). Venlo ließ sich nicht irritieren und schlug kurze Zeit später zurück. Nach einem Foul an Lennart Thy im Strafraum entschied Schiedsrichter Mulder nun auf Strafstoß und Clint Leemans verwandelte mit seinem bereits sechsten Saisontreffer souverän (72.). Das Spiel schien gelaufen zu sein, doch nur zwei Minuten später war es erneut Ogbeche, der seine Farben zurück ins Spiel brachte. Nach einer Ecke köpfte der wuchtige Nigerianer zum 2:3 ein (74.) Tilburg warf nun alles nach vorne und Venlo konterte. Für den neutralen Zuschauer ein wahres Fußballfest, dass für den Großteil der knapp 7.000 Zuschauer im Seacon Stadion – De Koel jedoch in einer tiefen Enttäuschung endete. Denn in der Nachspielzeit war es erneut Ogbeche, der nach einem Freistoß zur stelle war und mit seinem dritten Treffer des Abends einen Punkt für seine Farben entführen konnte. Nicht verdient, aber so brutal ist der Fußball, wie Venlo eine Woche zuvor in Rotterdam ebenfalls beweisen konnte.

 

VVV-Venlo - Willem II Tilburg 3-3 (1-0) 


Tore: 7. V. van Crooij 1-0, 49. Van Bruggen 2-0, 61. Ogbeche 2-1, 72. Leemans 3-1 (Elftmeter), 74. Ogbeche 3-2, 90+2. Ogbeche 3-3

 

Zuschauer: 6.800

VVV-Venlo: Unnerstall; Rutten, Röseler, Promes, Janssen; Seuntjens, Van Bruggen, Leemans; V. van Crooij, Thy (73. Opoku), Hunte

 

Willem II Tilburg: Branderhorst, Lieftink (46. Azzaoui), van der Linden (87. Crowley), Lachman, Heerkens, Lewis, Haye, El Hankouri (79. Croux), Rienstra, Sol, Ogbeche

 

Nach dreizehn Spieltagen in der Eredivise belegt VVV-Venlo mit fünfzehn Punkten den zwölften Tabellenplatz. Das kommende Liga-Duell steigt am kommenden Wochenende (03.12.2017, 12.30 Uhr) vor heimischem Publikum gegen den aktuellen Tabellenzweiten AZ Alkmaar.

 

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