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VVV GEWINNT DERBY IN KERKRADE – MITTWOCH POKAL-VIERTELFINALE BEI DER PSV EINDHOVEN

VVV-Venlo hat sich am Samstagabend dank eines 0:1 Auswärtssieges beim Lokalrivalen Roda JC Kerkrade Luft im Abstiegskampf verschafft und sich im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt. Clint Leemans sicherte VVV-Venlo den ersten Sieg seiner Vereinsgeschichte bei Roda Kerkrade. „Wir haben ein starkes Auswärtsspiel abgeliefert und keinen einzigen Torschuss zugelassen. In der Offensive haben wir uns endlich belohnt und sind am Ende der verdiente Sieger." so ein erleichterter VVV-Trainer Maurice Steijn nach dem historischen Sieg. Venlo begann souverän und dominierte nach einer ruhigen Anfangsphase die Partie. Vito van Crooij, Jerold Promes und Clint Leemans hatten im Laufe des ersten Durchgangs Chancen auf den Führungstreffer, doch der Ball wollte nicht über die Linie. Auch nach dem Wiederanpfiff drängte Venlo auf den ersten Treffer der Partie. Ralf Seuntjens und Torino Hunte verpassten diesen knapp. Und beinahe bekamen die Grenzstädter die Quittung für ihren fahrlässigen Umgang mit den Chancen, doch Rosheuvel setzte den Ball frei vor Lars Unnerstall ans Außennetz. Auf der anderen Seite hatten die gut 600 mitgereisten VVV-Supporter den Torschrei schon auf den Lippen, aber Roel Janssen erschrak vor der einhundertprozentigen Torchance, die sich ihm auftat und Roda-Keeper Jurjus konnte klären. Kurz darauf die Erlösung. Clint Leemans fasste sich aus 20 Metern ein Herz und versenkte den Ball flach in die lange Ecke zum verdienten 0:1 (76.). Anstatt nun die Gegenoffensive anzutreten schwächten sich die Hausherren selbst. Nach einem Konter konnte Ex-VVVer Auassar den pfeilschnellen Vito van Crooij nur noch mit einer Notbremse stoppen und Schiedsrichter Higler zeigte folgerichig die rote Karte (83). Den darauffolgenden Leemans-Freistoß parierte Jurjus glänzend und verhinderte so das 0:2. Lars Unnerstall im Kasten der Venloer blieb beschäftigungslos und so war nach 94. Spielminuten der erste Auswärtssieg des VVV-Venlo bei Roda Kerkrade jemals und der erste Sieg seit acht Spielrunden in der diesjährigen Eredivisie-Saison Fakt. Venlo vergrößerte den Abstand auf den direkten Abstiegsplatz und Kontrahent Roda Kerkrade auf acht Punkte. Auch auf die Relegationsplätze konnte der Vorsprung auf sechs Zähler ausgebaut werden.

 

Roda JC Kerkrade - VVV-Venlo 0-1 (0-0)

 

Tore: 76. Leemans 0-1

 

Rote Karte: 83. Auassar (Roda JC Kerkrade)

 

Zuschauer: 13.200

 

Roda JC Kerkrade: Jurjus, Ananou, Auassar, Werker, Vansteenkiste (78. Ndenge), El Makrini, Rosheuvel, Engels (73. Van Velzen), Gustafson, Vancamp (58. Gnjatic), Schahin

 

VVV-Venlo: Unnerstall; Rutten, Röseler, Promes, Janssen; Seuntjens, Van Bruggen, Leemans; Van Crooij (83. Opoku), Thy (90. Dekker), Hunte (60. Tissoudali)

 

 

Nach siebzehn Spieltagen in der Eredivise belegt VVV-Venlo mit neunzehn Punkten den elften Tabellenplatz.

 

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Am kommenden Mittwoch (20.12.2017, 18.30 Uhr) treten die Grenzstädter im Viertelfinale des niederländischen Pokalwettbewerbes KNVB-Beker beim aktuellen Spitzenreiter der Eredivisie, der PSV Eindhoven an. Vom Losglück konnte VVV-Venlo nun wirklich nicht sprechen, als nach dem Achtelfinalsieg gegen den FC Utrecht ein Auswärtsduell beim Spitzenclub aus Eindhoven heraussprang. Ein zehnfach höherer Etat und eine mit internationalen Stars gespickte Mannschaft, bei der VVV-Venlo das letzte Mal 1958, vor also 59 Jahren gewinnen konnte. Die Vorzeichen stehen in der Tat nicht besonders günstig für Maurice Steijn und seine Mannen. Neben gleich sieben niederländischen Nationalspielern - Luuk de Jong, ehemals Borussia Mönchengladbach, Jeroen Zoet, Marco van Ginkel, Bart Ramselaar, Joshua Brenet, Jürgen Locadia und Jorrit Hendrix, verfügt die PSV mit Hirving Lozano (Mexiko), Gaston Pereiro (Uruguay), Santiago Arias (Kolumbien) und dem ehemaligen Leverkusener Daniel Schwaab über zahlreiche Kräfte internationaler Klasse. Zudem sicherte sich die PSV bereits souverän die Herbstmeisterschaft vor den Verfolgern aus Amsterdam und Alkmaar. In der Hinrunde bot Venlo seinem Widersacher vor heimischem Publikum allerdings lange die Stirn und lag nach einer Stunde Spielzeit sogar mit 2:1 in Führung, bis nach Jerold Promes roter Karte das Spiel kippte und Eindhoven am Ende deutlich mit 2:5 als Sieger das Feld verlassen konnte. „Es ist natürlich eine unglaublich schwierige Aufgabe, aber auch bei Feyenoord Rotterdam haben wir ein 1:1 geholt, warum sollte uns in Eindhoven nicht auch eine Überraschung gelingen? PSV kann nur verlieren, wir nur gewinnen…" so ein entschlossener VVV-Trainer Maurice Steijn.

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