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Umbau

Im November 2017 hat VVV-Venlo das Stadiongelände rund um sein Seacon Stadion – De Koel – von der Stadt Venlo erworben und beginnt nun mit der phasenweisen Renovierung seiner Heimspielstätte. Begonnen wird damit, dass der Parkplatz P1 unmittelbar vor dem Stadion komplett erneuert wird, Schlaglöcher gehören künftig der Vergangenheit an. Anschließend wird im Winter 2018/19 ein neues Eingangsgebäude die Visitenkarte des Kult-Stadions. Darin enthalten werden ein großzügiger Empfang, ein moderner Fanshop inklusive Ticket-Center, sowie ein kleines Museum und Büroräumlichkeiten. Die alten Container vor dem Stadion verschwinden.



Auch im Businessbereich wird sich nach der Umgestaltung der Rabobank BusinessLounge im Obergeschoss weiteres professionalisieren. Die Treppenaufgänge zur Rabobank BusinessLounge werden auf beiden Seiten verdoppelt, so vor und nach beiden Halbzeiten ein zügiger Durchgang in die Loge gewährleistet wird. Darüber hinaus erhalten die beiden zentralen Business-Tribünen moderne Ledersitze mit Heizfunktion im Winter sowie deutlich mehr Beinfreiheit. Langfristig sollen diese komfortablen Sitze auch auf den restlichen Tribünen realisiert werden.



Darüber hinaus wird die Gegengrade des Stadions derartig geupgradet, dass die Zuschauer dort besser vor Regen und Wind geschützt sein werden. Die erste große Tribünen-Umbaumaßnahme im Stadion wird im Sommer 2019 stattfinden. Die Stehplatztribüne der VVV-Fans wird in Ihrer Größe verdoppelt, erhält mehrere Sitzplatzreihen hinter den bestehenden Stehrängen, sowie ein komplett neues, großes Dach. In die Tribüne integriert wird ein weitläufiges FanCafé für mehrere hundert Supporters, sowie zahlreiche neue Catering- und Sanitäranlagen.



Anschließend wird ein weiterer phasenweiser Umbau des Stadions stattfinden, der sich über mehrere Jahre erstrecken wird. Das letztliche Ziel wird ein kompaktes Stadion sein, in dem alle Ecke geschlossen, alle Tribünen auf der gleichen Höhe und alle 12.000 Plätze überdacht sind. Was natürlich erhalten bleibt: Die legendäre Spielertreppe! Das Spielfeld bleibt vorläufig noch aus Kunstrasen, langfristig wird allerdings eine Hybridrasenform angestrebt, eine Mischung aus Kunst- und Naturrasen.
Bis wann alle Baumaßnahmen abgeschlossen sind ist noch nicht abzusehen. Das Credo während des gesamten Umbaus lautet: Realismus. VVV-Venlo wird sich für den Umbau seines Stadions nicht verschulden, sondern alle Kosten aus dem eigenen Vermögen, sowie dem Einsatz von externen Investoren tragen. Städtische Zuschüsse werden dem Verein nicht gewährt.



Da VVV-Venlo seinen Stadionumbau ohne die Aufnahme eines Kredites realisieren wird, wird der Verein Anteile verkaufen und Zertifikate ausgeben, um sich die nötigen finanziellen Mittel für den Umbau zu sichern. So können sich sowohl Unternehmen als auch Fans Ihren Anteil am VVV-Venlo sichern und ein Teil des Clubs werden.


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