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Donderdag 18 December 2025

Letztes Duell des Jahres in De Koel gegen Dordrecht

VVV-Venlo will das Jahr 2025 gegen den FC Dordrecht stilvoll mit dem dritten Sieg in Folge beenden. Die Grenzstädter bestreiten am Freitagabend das letzte Spiel des Kalenderjahres. Im Seacon Stadion – De Koel – will die Mannschaft von Trainer Peter Uneken gegen den FC Dordrecht den dritten Sieg in Folge einfahren.

Nach dem Auswärtssieg bei RKC Waalwijk (1:2) konnte VVV am vergangenen Freitag bei FC Den Bosch erneut in der Nachspielzeit drei Punkte holen (0:1). So geht die Mannschaft aus Venlo mit einem guten Gefühl ins Spiel am Freitag, wie auch Uneken feststellt: „Fußballerisch war es vielleicht nicht so stark wie gegen Willem II oder ADO Den Haag, aber man gewinnt eben. Das fühlt sich natürlich gut an, und man sieht jetzt auch, dass man mit ein wenig Glück direkt wieder gut in der Tabelle dasteht.“

In der Tabelle steht VVV derzeit auf dem zehnten Platz mit 27 Punkten, während der Rückstand auf den Viertplatzierten Roda JC beispielsweise nur vier Punkte beträgt. Alles liegt zur Saisonhälfte also noch eng beieinander – das gilt auch für den FC Dordrecht. Der Gegner vom Freitagabend steht mit nur drei Punkten weniger auf Platz 13 und ist auf dem Papier somit ein ebenbürtiger Gegner. „Dordrecht ist eine Mannschaft, die sehr schnell den langen Ball sucht. Sie wollen schnell nach vorne spielen und ihren Stürmer oder die vielen laufstarken Spieler einsetzen. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Gleichzeitig sieht Uneken auch viele Chancen für VVV im Spielstil von Dordrecht. „Weil sie mit vielen laufenden Spielern agieren, lassen sie oft auch Räume entstehen. Wir müssen es schaffen, diese Räume fußballerisch zu nutzen. Wenn wir den Ball schnell zirkulieren lassen, können wir von diesen Lücken profitieren – ich denke, genau da können wir den Unterschied machen. In der Schlussphase gegen FC Den Bosch hat das schon recht gut geklappt, hoffentlich können wir das am Freitag fortsetzen.“

Uneken muss am Freitagabend auf die gesperrten Gabin Blancquart und Michael Davis verzichten. Zudem sind Jorn Triep und Thomas Reinders nicht fit genug für einen Einsatz. „Ich denke, wir können die Sperren gut mit Spielern kompensieren, die bereits viele Spiele gemacht haben. Ich habe da vollstes Vertrauen. Zudem gibt uns der Fitnesszustand der Mannschaft auch die Möglichkeit, taktisch die besten Entscheidungen zu treffen, um Dordrecht zu schlagen. Das ist natürlich sehr angenehm.“ Wer genau in der Startelf stehen wird, ist also noch offen – aber Uneken sieht seine Mannschaft jedenfalls bereit für das letzte Spiel des Jahres: „Alle haben Lust und wir wollen 2025 mit einem schönen Heimsieg abschließen.“