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Maandag 26 Januari 2026

VVV erkämpft sich Remis bei Roda Kerkrade

VVV-Venlo spielte am Montagabend unentschieden gegen Roda JC. In einem eiskalten Parkstad Limburg Stadion erkämpften sich die Venloer dank der Treffer von Philip Heise und Bjorn van Zijl einen Punkt: 2:2.

Bei Roda feierte Yousri Sbai sein Startelfdebüt für VVV, das auf den verletzten Michael Davis verzichten musste. Zudem nahm Peter Uneken eine Änderung in der Anfangsformation vor: Nassim Ait Mouhou begann auf dem linken Flügel anstelle von Lasse Wehmeyer. In dieser Besetzung startete VVV furios in die Partie. Bereits in der zweiten Minute tauchten die Gäste nach einer guten Hereingabe von Lars de Blok gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Exakt zehn Minuten später führte ein Eckball zu einem Strafstoß für VVV, da Stürmer Dean Zandbergen im Fünfmeterraum zu Boden gezogen wurde. Philip Heise trat an und jagte den Ball vom Elfmeterpunkt mit voller Überzeugung in den Winkel.


Die 250 mitgereisten Venloer Fans hatten also früh Grund zum Jubeln. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn in der 16. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem Handspiel von Diego van Oorschot auch auf der anderen Seite auf den Punkt. Torhüter Youri Schoonderwaldt parierte den Strafstoß und verhinderte auch im Nachschuss mit einem starken Reflex einen Treffer. Beim zweiten Nachschuss landete der Ball jedoch über Joshua Nisbet doch noch im Tor. Trotz dieses schnellen Gegentreffers spielte VVV weiterhin überzeugend nach vorne. Das mündete unter anderem in einer guten Schusschance für Joshua Eijgenraam, der nach einem gelungenen Angriff mit links knapp vorbeischoss.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bekam VVV jedoch mehr Probleme mit Roda, das Schoonderwaldt mit einem harten Schuss prüfte. Der Torhüter konnte zunächst noch retten, war in der 35. Minute jedoch geschlagen. Nach einem sehenswerten Angriff schob Jack Cooper-Love den Ball aus kurzer Distanz ein. Nach diesem Treffer geriet VVV unter Druck und musste bis zur Pause überstehen. In der Halbzeitpause reagierte Uneken mit zwei Wechseln: Joep Kluskens und Bjorn van Zijl kamen für Eijgenraam und Van Oorschot. Van Zijl bildete fortan zusammen mit Zandbergen das Sturmduo und der Joker wurde bereits nach anderthalb Minuten gefährlich.

Nach einer starken Einzelaktion setzte sich Van Zijl gegen die Roda-Defensive durch und bekam die große Chance, frei vor dem Tor zum 2:2 einzuschieben. Sein Abschluss in die kurze Ecke landete jedoch im Wirkungsbereich von Torhüter Justin Treichel, der mit Mühe parieren konnte. Kurz darauf musste Layee Kromah verletzungsbedingt ausgewechselt werden, Naïm Matoug kam ins Spiel, ebenso wie Driess Saddiki, der wenig später Navarone Foor ersetzte. Rund 25 Minuten vor Schluss tauchte VVV über Ait Mouhou erneut gefährlich im Strafraum auf, doch der französische Linksaußen suchte den Elfmeter und ließ sich fallen, sodass eine Schusschance ausblieb.

Die Spannung blieb in Kerkrade hoch. In der 73. Minute war Sbai seinem ersten Treffer für VVV ganz nahe, als er den Ball in Richtung langer Ecke schlenzte, ein Roda-Verteidiger jedoch auf der Linie rettete. Auf der Suche nach dem Ausgleich brachte Uneken für die letzten zehn Minuten mit Lasse Wehmeyer einen frischen Angreifer für De Blok. Kluskens rückte eine Position zurück, Heise wechselte auf die linke Seite. Und genau von dieser linken Seite kam in der 83. Minute die Flanke, die zum 2:2 führte. Nach einem Abschluss von Zandbergen gab Van Zijl den entscheidenden letzten Kontakt und sicherte VVV den Punkt. Kurz darauf hatte Wehmeyer noch eine große Chance zum 3:2, scheiterte jedoch an Treichel. Auch Van Zijl kam in der Nachspielzeit noch zu einer guten Gelegenheit, sein Schuss landete jedoch im Außennetz. So blieb der Siegtreffer aus, doch VVV kämpfte sich zu einem verdienten Unentschieden.

Aufstellung VVV-Venlo:
Youri Schoonderwaldt – Yousri Sbai, Gabin Blancquart, Philip Heise, Lars de Blok (81. Lasse Wehmeyer) – Joshua Eijgenraam (45. Joep Kluskens), Navarone Foor (65. Driess Saddiki), Diego van Oorschot (45. Bjorn van Zijl) – Layee Kromah (54. Naïm Matoug), Dean Zandbergen, Nassim Ait Mouhou.

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